Neu im Museum

Im Frühjahr 2013 wurde das Rundfunkmuseum von der Witwe des Radiohändlers Hybschmann aus Ærø kontaktiert. Der Wunsch von Frau Hybschmann, dem Museum einige Raritäten zu schenken, wurde natürlich angenommen. Unter den vielen alten Dingen befand sich ein Phonograph (siehe Bilder) mit dazugehörigen Wachsrollen – sowohl leer als auch bespielt.

Der Phonograph ist in einem sehr guten Zustand, leider fehlt jedoch der Trichter, diesen müssen wir anfertigen lassen oder anderweitig beschaffen.

Per Hebelstrup hat wieder ein paar alte Radios renoviert. Diesmal sind es ein Arako (Workers‘ Radio Cooperation) und ein Neutrola (siehe Bilder).

Besucher des Museums haben nun die Möglichkeit, den Klang eines Kristallempfängers und eines Einröhrenempfängers (siehe Bilder) zu erleben.

Sven hat mit dem Lötkolben gearbeitet und die beiden Empfängertypen hergestellt, die dies ermöglichen.

Glücklicherweise liegt das Museum nahezu im Schatten der Antenne des Flensburger AM-Senders auf Mittelwelle (702 kHz), so dass das sonst eher selten gewordene AM-Signal tatsächlich mit einer guten Feldstärke (7,5 kW) vorhanden ist.
(Der NDR – Norddeutscher Rundfunk – schaltete den Mittelwellensender auf 702 kHz allerdings am 13. Januar 2015 ab.)

Der schöne alte Phonograph
Neutrola
Arako
Svens Kristallempfänger und Einröhrenempfänger

Der Kristallempfänger - so einfach lässt sich ein Radioempfänger bauen
Einröhrenempfänger - beachten Sie die Antennenkoppelspule und die Rückkopplungsspule