Die Nostalgie-Ecke

Dann hatte Per Hebelstrup, unser Chefkonservator, erneut eine Idee. Die Nostalgie-ecke musste mit einer richtigen Wand und einer Decke gebaut werden. Nach Pers Vorstellung sollte die Decke mit Stuck versehen und die Wände tapeziert werden.

Zudem musste die Decke so stabil gebaut werden, dass der Raum über der Decke als Ausstellungsfläche genutzt werden konnte. Nicht ohne Grund wird Per im Freundeskreis auch „Regal Pro“ genannt.

Per hatte bereits detaillierte Zeichnungen angefertigt, so dass er nur noch verschiedene Baumärkte und Farbengeschäfte aufsuchen und die notwendigen Einkäufe tätigen musste.

Die praktische Umsetzung erfolgte durch Per, Sven und Tommy. Im Laufe der Zeit einigten wir uns darauf, den Boden mit einem Teppichboden „von Wand zu Wand“ auszulegen, und so führten ein Besuch im Tæppeland und einige gute Überzeugungskünste dazu, dass dem Museum die nötigen Meter Teppich gespendet wurden.

Das Ergebnis der Bemühungen ist ein kleines Wohnzimmer im Stil der fünfziger Jahre mit Radiogrammophon, Fernseher und dem Rothirsch an der Wand. Selbstverständlich ist das Wohnzimmer mit den authentischen Schaltern für Deckenleuchten und Steckdosen ausgestattet und als i-Tüpfelchen steht über dem Eingang in „alter“ Schrift – Die Nostalgie-Ecke.

Neu im Wohnzimmer
Auf den ersten Bildern von „Die Nostalgie-Ecke.“ ist eine Tür im Wohnzimmer zu sehen. Diese Tür diente früher als Durchgang zwischen den beiden Nachbarräumen. Für uns im Museum war es ein kleiner Schandfleck, da es in dem kleinen Raum nicht so recht zum Platz passte.
Per Hebelstrup hatte dann die Idee, dass wir ein Bücherregal bauen könnten, indem wir die Tür entfernen und durch Regale ersetzen. Ein bedeutender Teil der uns geschenkten alten Fachliteratur kommt in den Regalen zum Einsatz. Anschließend können Museumsgäste im Sessel der Nostalgie-Ecke Platz nehmen und Sachbücher aus der Hörfunk-Kindheit lesen.

Wie gesagt, getan – das Ergebnis ist auf den letzten Bildern der Fotostrecke auf dieser Seite zu sehen.

Die schöne Schrift über der Nostalgie-Ecke
Die Decke in der Ecke kann auch sehr schwere Geräte tragen
Ein Blick ins Innere des Rothirsches und der alten Uhr
Die tapezierten Wände und der Teppichboden

Die alten authentischen Kontakte
Das schöne alte Radiogrammophon
Der alte Fernseher mit Kathodenstrahlröhre - und er ist sogar in der Lage, Farbfilme vom DVD-Player in Schwarzweißbilder umzuwandeln
Der Museumsdirektor hat sich in die Nostalgie-Ecke geschlichen, um einen "Großvater" zu schnappen
Die Tür wurde entfernt und das Bücherregal aufgestellt.
Das Bücherregal mit zahlreichen Fachzeitschriften aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts
Die neueste Initiative - das kleine Bücherregal an der Rückwand